Dienstag, 12. November 2019

Heilige Messe in der Hubertushalle: Schützen sorgen für Novum beim Patronatsfest

Am Samstag (9. November 2019) feierte die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg gemeinsam mit Abordnungen vieler befreundeter Schützenbruderschaften in der Hubertushalle an der Rheindorfer Straße ihr höchstes Fest im Jahr: das Patronatsfest.

Kaplan Christian Figura führte durch die Messe.

Dabei sorgte die Schützenbruderschaft im Süden der Poststadt für ein Novum: erstmals in der Geschichte der 1926 gegründeten Bruderschaft feierten die Schützen die Heilige Messe zu Ehren ihres Patrons direkt in der Hubertushalle. Es war die Erste Heilige Messe im Ortsteil Gieslenberg, welche nicht in der St. Gerhard-Kirche gefeiert wurde – und damit die erste in der 1977 erbauten Hubertushalle.

Für die vielen Besucher in der restlos gefüllten Halle war dies sicherlich ein merkwürdiges Gefühl – denn: „Eine Messe gehört in eine Kirche“ – so die Meinung unter vielen Gästen, wenn man sich mal umhörte. Doch der Terminkalender der katholischen Kirchengemeinde in Langenfeld ließ eine Öffnung der Kirche für das höchste Fest der Bruderschaft am 9. November nicht zu – und somit mussten die Schützen ausweichen. In Christian Figura fanden die Schützen jedoch einen Kaplan, der es gleich in den ersten Minuten seiner Begrüßung schaffte, den sakralen Charakter einer Kirchenmesse in die festlich geschmückte Hubertushalle zu übertragen.

Viele Ehrungen und eine große Tombola


Und noch einen Vorteil brachte die Messe in der „Hubi-Halle“ mit sich: Denn nach der Kirchenfeier konnten die Gäste gleich auf ihren Stühlen sitzenbleiben und mit den eigentlichen Feierlichkeiten zum Patronatsfest beginnen. Und das startet traditionell mit einem großen Festessen: Dazu wurden 50 Kilogramm Kartoffeln, 300 Bratwürste und jede Menge Krautsalat verzehrt. Frisch gestärkt ging es dann über zu den Ehrungen.

Viele Ehrungen: Bezirksbrudermeister Mathias Tennior, Brudermeister Raimund Zimmermann, Stefan Pilgram (Zweiter Brudermeister), Königin Roswitha Splawski, Schriftführer Dietmar Schneider, König Jürgen Splawski, Alois Kals, Saskia Moes, Philipp Ockel (Zweiter Jungschützenmeister), Michael Maus und Jungschützenmeister Christian Leyhausen (v.l.n.r.).

Brudermeister Raimund Zimmermann ehrte hier unter anderem Alois Kals und Michael Maus mit dem Bruderschaftsorden sowie Saskia Moes mit dem Jugend-Verdienstorden in Bronze. Bezirksbundesmeister Mathias Tennior war ebenfalls zum Patronatsfest gekommen, um vier Schützen für besondere Ehrungen zu beglückwünschen: Die beiden Jungschützenmeister Christian Leyhausen und Philipp Ockel wurden mit dem Silbernen Verdienstkreuz, der zweite Brudermeister Stefan Pilgram sowie Schriftführer Dietmar Schneider gar mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.

Zudem wurden die Siegerinnen und Sieger der über das Jahr hinweg ausgetragenen Schießwettbewerbe der Bruderschaft für ihre Leistungen geehrt. Mit der Verlosung einer großen Tombola fand das Patronatsfest dann sein offizielles Ende – gefeiert wurde jedoch bis in die frühen Morgenstunden.



Freitag, 5. Juli 2019

Neues Königspaar bei den Hubertus-Schützen: Roswitha und Jürgen Splawski

Drei Tage Feiern, Drei Tage Geselligkeit, Drei Tage Schützenfest: Am Wochenende vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2019 hat unsere Bruderschaft in und rund um die Hubertushalle ihr Schützenfest mit vielen befreundeten Bruderschaften und Gästen gefeiert.

Das absolute Highlight war dabei sicherlich das Königsschießen bei bestem Wetter am Schützenfestmontag. Nachdem sich bei den Jungschützen in einem spannenden Schießen Janine Paeschke von der Voigtslach durchsetzte, wurde es bei den Schützen richtig dramatisch:

In der letzten Runde waren noch sage und schreibe acht Schützen vertreten, als der von Sascha Uebber erbaute Vogel schon drohte, von der Stange zu fallen. Mit Andy Hirsch, Roger Schmitz, Peter Quilitz und Jürgen Splawski waren vier darunter, die es wirklich ernst meinten und alles daran setzten, den Vogel von der Stange zu schießen.

Mit dem 149. Schuss gelang dies schließlich unserem langjährigen Schießmeister Jürgen Splawski, dem wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gratulieren. Gemeinsam mit seiner Frau Roswitha wird er fortan als König und Königin die Hubertus-Schützen repräsentieren.

Roswitha und Jürgen Splawski gemeinsam mit den Ehrendamen Heike Hoefeld-Schmitz und Silke Stickel.
Doch der Reihe nach: Denn ehe es am Montag zu diesem außergewöhnlichen Schießen kommen sollte, waren da ja schon einige Tage "Schützenfest" in Mehlbruch, Gieslenberg, Reusrath und auf der Voigtslach ins Land gezogen.

Los ging es bereits am Mittwoch mit dem Fußballspiel gegen die befreundete Bruderschaft aus Reusrath, welches wir bei tropischen Temperaturen mit 6:1 für uns entscheiden konnten. Ein gutes Omen sicherlich für die folgenden Tage, die am Freitag mit dem Warm Up an der Hubertus-Halle fortgesetzt wurden.

Am Samstag wurde es dann offiziell: Auftakt um 15 Uhr und Antreten an der Hubertushalle, ehe es zum Marsch durch Mehlbruch zum Korfu Paleo ging. Von dort fuhr die Bruderschaft dann mit dem Linienbus zum Auftakt zur Voigtslach - bei 34 Grad Außentemperatur und keiner Klimaanlage im Bus brachte da auch die vom Vorstand ausgerufene "Marscherleichterung" nichts mehr. So lief neben dem Kölsch auch der Schweiß in Strömen.

Mit dem Linienbus zur Voigtslach - ohne Klimaanlage, ohne Fenster. Die Stimmung war trotzdem prächtig.
Während des Auftakts wurde es dann schon fast historisch. Denn Janine Piel als erste Schützenfrau der Bruderschaft präsentierte die nun vom Vorstand beschlossene Denver-Schleife als offizielles Kleidungsstück der Schützenschwestern.

Berthold Paeschke band Janine Piel die Denver-Schleife um. Janine Piel ist die erste Schützenschwester der Hubertus-Schützen.
Nach dem Auftakt ging es dann wieder zurück zur Halle, wo der Bürgerball gefeiert wurde. Höhepunkt war hier sicher der Auftritt von Matthias Nelles beim so genannten Bierwagen-Konzert. Statt der geplanten 40 Minuten gab der Sänger, dank diverser Hutsammlungen, knapp drei Stunden lang sein Bestes und machte diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Schützen und Freunde.

Der Sonntag:

Nach dem Besuch der Messe und der Kranzniederlegung an St. Gerhard starteten auf dem Außenschießstand der Hubertus-Schützen die erste Schießwettbewerbe. Ralph Zündorf konnte den Freundeskreisvogel von der Stange schießen. Und auch die Bambini- und Schülermajestäten konnten ermittelt werden:
Neue Bambiniprinzessin ist Jule Hamacher. Sie holte 253 Ringe.

Jule Hamacher und Max Knoll holten hier die meisten Ringe bzw. schossen den Vogel von der Stange.
Max Leon Knoll. Er war bereits vor zwei Jahren Bambiniprinz und geht auf die Marienschule in Opladen. Er schoss den Vogel mit dem 118. Schuss von der Stange.

Der Montag:

Der Montag begann wie gewohnt mit einem ausgedehnten Königsfrühstück. Nach der Stärkung durch Mettbrötchen, Kaffee, Suppe und Kölsch ging es dann per Marsch durch die Felder zurück zur Halle, wo die eingangs beschriebenen Schießwettbewerbe starteten. Hier noch das Foto von unserer Jungprinzessin Janine Paeschke:

Janine Paeschke mit ihren Adjus Dominik Schwörer und Lukas Spanner.
Wer meinte, nach diesen tollen Schießwettbewerben konnte das Schützenfest mit keinem weiteren Highlight mehr aufwarten, der sah sich getäuscht. Denn auf dem Krönungsball gab es noch einen weitere tolle Momente:

Zunächst einmal sorgten die Jungschützen mit ihrer Tanzdarbietung für tolle Stimmung:




Dann gab es noch eine echte Überraschung:

Der aus dem Amt scheidende Kaiser machte seiner Birgit in der restlos gefüllten Halle einen Heiratsantrag. Die Antwort unserer "Biggi" lautete natürlich: Ja!



Noch bis tief in die Nacht wurde ein Schützenfest gefeiert, das so schnell niemand vergessen wird!






Mittwoch, 26. Juni 2019

Gute Leistungen beim Sternevergleichsschießen

Beim Sternevergleichsschießen der Interessengemeinschaft Langenfelder Schützen erreichte die erste Mannschaft der St. Hubertus Schützen den zweiten Platz. Mannschaft zwei wurde in einem starken Teilnehmerfeld Dritte.

Die erfolgreichen Mannschaften der Hubertus-Schützen.

Kaiserin Birgit mit den Pokalen.


Besetzung Mannschaft 1: Jürgen Splawski, Hansi Schwan, Rainer Maus

Besetzung Mannschaft 2: Hermann Rapp, Peter Hellingrath, Bernd Güth

Dieses hervorragende Ergebnis sollte ein gutes Omen für unser nahendes Schützenfest sein.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Rundum gelungener Bundesköniginnentag

Am Sonntag (2. Juni 2019) hat sich eine große Abordnung der St. Hubertus Schützenbruderschaft auf den kurzen Weg nach Köln-Stammheim gemacht - es stand mit dem Bundesköniginnentag 2019 eines der alljährlichen Highlights im Schützenkalender auf dem Programm.

Das Kaiserpaar Biggi und Hansi Schwan mit seinen Ehrendamen Tatjana Schuller, Resi Krämer und Iris Zuleger lud zum Bundesköniginnentag ein.
 Früh morgens ging es für knapp 100 Alt-, Jung- und Schülerschützen sowie etliche Gäste mit dem Reisebus auf den Weg nach Köln. Das Kaiserpaar Biggi und Hansi hatten zuvor zum Königinnenfrühstück in die Hubertushalle eingeladen.

Vor Ort begann die Hauptveranstaltung mit der Prozession der Marien-Statue von St. Mariä Geburt im Schlosspar, ehe anschließend der Freiluft-Gottesdienst in einer der schönsten Parkanlagen Kölns gefeiert wurde.

Danach mussten sich die Hubertus-Schützen, welche mit knapp 100 Teilnehmern eine der größten Bruderschaften bei der Veranstaltung stellten, auf den mit 2 bis 3 Kilometer durchaus langen Festumzug antreten - bei 30 Grad kein "einfacher Spaziergang".

Bei über 30 Grad ging es durch Köln-Stammheim.

Nach der Rückkehr in Mehlbruch kehrten die Schützenbrüder samt Begleitung ins Korfu Paleo ein, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Die Bewirtung war hervorragend!

Im Nachgang des Bundesköniginnentages meldete sich noch einmal das Kaiserpaar zu Wort: "Wir bedanken uns bei allen, die diesen Tag für uns so unvergesslich gemacht haben!"

Die Bruderschaft bedankt sich ausdrücklich bei Kaiserin Biggi, Kaiser Hansi und dem Kaiserteam für den tollen Budnesköniginnentag.