Dienstag, 27. September 2022

Freudige Gesichter beim Familienfest

 Spannende Schießwettbewerbe, gemütliches Beisammensein an der frischen Luft und einfach ein rundum gelungener Tag: Am vergangenen Sonntag (24. September 2022) hat die St. Hubertus Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg ihr traditionelles Familienfest gefeiert. Rund um die Hubertushalle an der Rheindorfer Straße waren viele Schützenbrüder und Schützenschwestern, aber auch Freunde, Bekannte und Familien zusammengekommen, um bei bestem Herbstwetter das Ende der Freiluftsaison zu feiern.

Tobias Paeschke bekam von Brudermeister Raimund Zimmermann den Pokal überreicht.

Dabei wurde natürlich nicht nur die eine oder andere Grillwurst verzehrt, sondern selbstverständlich stand auch das Ausschießen der Herbstmajestäten auf der Tagesordnung - bestens organisiert vom Schießleiterteam. Neuer Herbstkönig der Altschützen wurde Tobias Paeschke mit dem 136. Schuss. Die beiden Flügel wurden von Fabian Görs und Klaus Steinbach abgeschossen.

Bei den Jungschützen holte Jan-Kevin Schneider mit dem 252. Schuss bereits zum zweiten Mal nach 2018 den Herbstvogel von der Stange, nachdem er zuvor schon den linken Flügel abgeschossen hatte. Der rechte Flügel wurde von Lia Hill abgeschossen. Die Siegerehrung wurde von Brudermeister Raimund Zimmermann und Jungschützenmeister Christian Leyhausen durchgeführt.

Den Pokal kennt er schon: Jan-Kevin Schneider holte bei der Jugend den Vogel von der Stange.

Dienstag, 28. Juni 2022

Hubertus-Schützen feierten „königliches Wochenende“

Eine Riesenparty, tolle Stimmung und ein junges neues Königspaar: Die Hubertus-Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg hat am vergangenen Wochenende gezeigt, was es bedeutet, wenn eine Bruderschaft nach drei Jahren Corona-Pause endlich wieder „Vollgas“ geben kann. Höhepunkt der dreitägigen Feierlichkeiten war sicherlich das Königsschießen am Montag (27. Juni 2022), bei dem sich Kevin Schrauzer zum neuen König der Hubertus-Schützen krönte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Laura (32) wird der Elektroingenieur aus Reusrath im kommenden Jahr die Schützen im Süden Langenfelds regieren.


Bevor es allerdings am späten Montagnachmittag nach 349. Schüssen endlich so weit war, dass die Mehlbruch-Gieslenberger einen neuen König präsentieren konnten, hatten die Mitglieder und Freunde der Bruderschaft bereits einige Tage der Vorbereitungen und des Feierns in den Beinen. „So ein Schützenfest organisiert sich ja nicht von alleine. Bereits Wochen zuvor laufen die ersten Vorbereitungen: Das Programm wird auf die Beine gestellt, die Festschrift wird erarbeitet, Straßen geschmückt, Kleider gekauft, Zelte aufgebaut, Getränke und Personal geordert – da kommt schon eine Menge zusammen für drei Tage Feiern“, erklärt der erste Brudermeister Raimund Zimmermann. Doch all die Arbeit hat sich gelohnt – denn bereits am Samstagabend platzte der Platz hinter der Hubertushalle an der Rheindorfer Straße wahrlich aus allen Nähten: „Es hat zwar niemand alle Gäste gezählt, aber es waren sicherlich weit über 500 Besucherinnen und Besucher vor Ort, plus natürlich die eigenen Mitglieder – es war bei bestem Wetter eine Wahnsinns-Stimmung“, erklärt der zweite Brudermeister Stefan Pilgram.

Grund dafür waren drei Live-Acts, die die Schützen bei einem Open-Air-Festival zum Mitsingen, Tanzen und Partymachen animierten und wahrlich in Ekstase brachten: Ben Randerath, Kempes Feinest und der Werstener Music Company spielten Hits aus den 90ern und 2000ern zu Gitarre, Bass und Bläsersound, den man sogar noch in Immigrath hören konnte.



Auch am nächsten Tag, dem Sonntag (26. Juni 2022), war der Platz rund um die Hubertushalle deutlich stärker besucht, als noch in den Jahren vor Corona. Rund drei Dutzend Vereine und Freundesgruppen hatten sich zum so genannten „Vereinsvogelschießen“ angemeldet und waren mit teilweise starkem Gefolge nach Gieslenberg gereist, um dort gemeinsam mit den Schützen zu feiern, ehe es am Nachmittag mit den befreundeten Bruderschaften und den Musikkapellen zum großen Festumzug durch Gieslenberg ging. Anschließend wurde noch bis tief in die Nacht in der Hubertushalle gefeiert, ehe es nach einigen wenigen Stunden Schlaf am Montagmorgen bereits wieder mit dem Königsfrühstück beim dort noch amtierenden Königspaar Jürgen und Roswitha Splawski weiterging. Splawski, der aufgrund der Corona-Jahre ganze drei Jahre lang die Königswürde trug, war sichtlich gerührt, als ihm die Bruderschaft dafür mit großen Applaus dankte.

Dann wurde es spannend: Denn die Schießwettbewerbe bei den Jung- und Altschützen standen auf dem Programm. Während es bei der Jugend Jahr für Jahr schon immer mehrere Anwärterinnen und Anwärter auf die Würde der Jungprinzessin bzw. des Jungprinzen gab, war bei den Altschützen in Mehlbruch-Gieslenberg zuvor tatsächlich nicht klar, ob es wirklich Kandidaten gab, die ernsthaft auf den Vogel „draufhalten“ wollten. „Dass sich dann aber ein so spannendes und lange andauerndes Schießen entwickelte, hätte wohl niemand erahnen können“, sagte Raimund Zimmermann. Denn bis zum Schluss hielten gleich fünf Anwärter mit auf den Vogel, ehe es Kevin Schrauzer mit dem 349. Schuss endlich gelang, den Holzvogel von der Stange zu schießen. Zuvor hatte bereits Lara Pilgram (17) bei der Jugend den Vogel abgeschossen. Bereits am Vortag waren Janosch Holter (11) Bambiniprinz und Ben Zimmermann (12) Schülerprinz geworden. Alle neuen Würdenträger wurden dann am späten Montagabend (27. Juni 2022) in der restlos besetzten Hubertus-Halle und vor den Augen der Mitglieder der befreundeten Bruderschaften gekrönt, ehe auch hier beim anschließenden Feiern die Nacht erneut zum Tag gemacht wurde.

Dienstag, 17. Mai 2022

Ein sonniges Frühlingsfest

Sonne satt, gute Stimmung und erfolgreiche Schützen - beim Eröffnungsschießen feierten die St. Hubertus Schützenbrüder und Schützenschwestern am Sonntag (15. Mai 2022) ein rundum gelungenes Frühlingsfest.


So reisten nahezu alle Schützen bei bestem Wetter mit dem Fahrrad, um endlich einmal wieder ungezwungen und fröhlich beim Eröffnungsschießen unter Beweis zu stellen, wer seine Zielgenauigkeit nach langer Corona-Pause noch nicht eingebüßt hat.



Hierbei bewies Andreas Nolden seine ruhige Hand am Gewehr: Mit dem 255. Schuss krönte er sich selbst zum "Frühjahrskönig", nachdem Roland Meyke mit dem 22. Schuss und Hans-Dieter Badke mit dem 97. Schuss zuvor die Flügel vom Vogel abgeschossen hatten.



Bei der Jugend war Lia Hill das Maß aller Dinge: Sie holte das "Double" und schoss nicht nur mit dem 40. Schuss den rechten Flügel, sondern mit dem 156. Schuss auch noch gleich den ganzen Vogel von der Stange. Zwischenzeitlich hatte Dominik Schwörer mit dem 58. Schuss den rechten Flügel abgeschossen.

Auch bei den Schülerschützen wurde geschossen: Hier hielt der Vogel 130 Schüsse aus, ehe Lennart Knoll die Holzreste von der Stange holte. Mit dem 29. Schuss hatte zuvor Miriam Lange den rechten, und mit dem 48. Schuss Ben Zimmermann den linken Flügel abgeschossen - Herzlichen Glückwunsch!




Nach dem Schießen war die Veranstaltung natürlich noch lange nicht vorbei. Aufgrund des schönen Wetters und der guten Versorgung mit Speis und Trank blieben viele Schützenschwestern und Schützenbrüder noch bis in die Abendstunden an der Halle und verbrachten ausgelassene Stunden miteinander.


Mittwoch, 4. Mai 2022

Erfolgreiche Schützen beim Langenfelder Stadtfest

Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Leistungen: Nach zweijähriger Zwangspause ist den Hubertus-Schützen aus Mehlbruch-Gieslenberg ein hervorragender Re-Start beim 44. Langenfelder Stadtfest gelungen. 

"Wir haben uns an unserem traditionellen Stand hervorragend präsentiert und sehr viel Lob von allen Besucherinnen und Besuchern erhalten", erklärt der Brudermeister Raimund Zimmermann. "Dafür bedanke ich mich ausdrücklich bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die hier tatkräftig mit angepackt haben. Sie waren ein wirkliches Aushängeschild für unsere Bruderschaft. Ganz besonders möchte ich Grid und Frank Uebber für ihr großes Engagement und Einsatz danken. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr. ", so Zimmermann weiter.

Doch nicht nur beim geselligen Zusammensein rund um unseren Stand hat sich die Bruderschaft fantastisch präsentiert: Auch schießsportlich hat unserer Bruderschaft mit dem "Doppelpack" etwas einmaliges geschafft. So stellen die Hubertus-Schützen mit Jürgen Splawski nicht nur den Stadtkönig, sondern mit Janine Paeschke auch die neue Stadtprinzessin.

Im Wettbewerb um den Titel des Stadtkönigs bewies Jürgen Splawski sein außergewöhnliches Talent am Gewehr, als er sich mit dem 72. Schuss gegen vier weitere Könige durchsetzte und den Vogel von der Stange schoss. Bei der Jugend dauerte der Wettbewerb etwas länger, doch schlussendlich "erlöste" Janine Paeschke mit dem 135. Schuss das, was vom Vogel übrig blieb und brachte das letzte Stück Holz zu Fall.

"Eine tolle Leistung und ein tolle Werbung für unsere Bruderschaft", fasste am Ende Raimund Zimmermann zusammen.